Qi Gong

Kurse und Ausbildung

Qi=Bewegung

 

Die Meditation erweckt in Ihnen eine große Tugend: die Akzeptanz.

Und Sie werden bald feststellen, dass Akzeptanz Liebe bedeutet.

Die Liebe, die universelle Liebe, von der Buddha spricht,

wird ganz spontan und natürlich in Ihnen entstehen. 

(Giulio Cesare Giacobbe)

 

 

Die sanften Übungen der chinesischen Heil- und Entspannungsmethode Qi Gong beinhalten einfache Methoden, die wir z.B. gezielt nutzen können, um uns regelmäßig täglich einige Minuten zu entspannen, jegliche Art von persönlichem Stress zu reduzieren und uns in einen angenehmen Lern- und Arbeitszustand zu versetzen.

 

Nach sanfter Ausrichtung der Körperhaltung beginnt eine tiefgehende Entspannung.Der Körper wird so tief entspannt, dass man ihn zeitweise nicht mehr fühlt oder meint,er sei nicht mehr da. Der Fluss der eigenen Lebensenergie, des Qi, im Körper wird wahrnehmbar, verstärkt und harmonisiert.

 

Die Entspannung geht weit über die Körpergrenzen hinaus und schafft so Raum für persönliche Entwicklungen. Je mehr man Qi Gong übt, um so stärker strahlen  die Übungen auf das gesamte Leben aus. Sie vermindern übermäßiges Denken, lassen  Bewusstsein, Achtsamkeit und Akzeptanz wachsen.

       Qi=Lebendigkeit

   QiGong  

                                           (Stilles Qi Gong Grundlagen)

 

3- teiliger Seminarzyklus: „Mit dem Herzen lächeln“

Das Training der Lebensenergie Qi

 

 

In dieser 3-teilige Seminarreihe werden ausführlich die Grundlagen des fernöstlichen Meditations-, Gesundheits- und Entspannungstrainings vermittelt. Die Seminare sind geeignet für alle Personen, die über den Weg der Entspannung einen unabhängigen persönlichen Zugang zur eigenen Lebens- und Gesundheitspflege suchen. Ziel ist der Erwerb einer guten Qi Gong-Übungsqualifikation, die das selbständige Üben und vielleicht später den Qi Gong-Einsatz im pflegenden, therapeutischen oder pädagogischen Umfeld ermöglicht. Vorkennt-nisse sind nicht erforderlich. Die Übungen finden im Sitzen, im Stehen oder Liegen statt, lockere Alltagskleidung ist ausreichend.

 

 

Termin 1:  “Qi, der Stoff für das Glück“

(Vertiefte Entspannungsübungen, Grundlagen des Stillen Qi Gongs).

 

Jedes Üben im Stillen Qi Gong beginnt mit einer sanften Ausrichtung der Körperhaltung gefolgt von einer tiefgehenden Entspannung. Der Körper wird so tief entspannt, dass man ihn zeitweise nicht mehr fühlt oder meint, er sei nicht mehr da. Der Fluss der eigenen Lebensenergie, des Qi, im Körper wird wahrnehmbar, verstärkt und harmonisiert. Die Entspannung geht weit über die Körpergrenzen hinaus und schafft so Raum für persönliche Entwicklungen. Je mehr man Qi Gong übt, umso stärker strahlen die Übungen auf das gesamte Leben aus. Sie vermindern übermäßiges Denken, lassen Bewusstsein, Achtsamkeit und Akzeptanz wachsen. Der Erfolg der Übung ist eng mit der tiefen Entspannung verknüpft, je stiller man wird und je weniger man irgendwelchen Gedanken nachhängt, desto wirksamer wird die Übung ausfallen.

 

 

Methodisch  wird im Qi Gong in erster Linie unsere Vorstellungskraft, unser Bewusstsein genutzt. Mit Hilfe einer gedanklichen Vorstellung werden die Ausrichtung und ihre Inhalte einer Übung bestimmt. So kann man z.B. die Vorstellungskraft nach innen richten und an einem Ort bewahren  (Dantian) oder sie entlang einer Leitbahn in eine bestimmte Richtung lenken (Kleiner Kreislauf), man kann sie auf die äußerer Umgebung (Bäume, Blumen) richten oder mit ihr feine Muskelbewegungen ausführen. Es ist ebenso möglich, Vorstellungsbilder während einer Übung zu entwickeln und zu behalten (eine Lotusblume/die Göttin Guanyin) oder sich Qi physisch als Licht oder Kraft vorzustellen. Die Vorstellung oder der Geist führt in vielen Übungen die Bewegungen des Qi, in anderen Übungsformen des Qi Gong wird der Fluss des Qi  nicht willkürlich gelenkt, sondern erschließt sich durch spontane Bewegungen. Dann leitet das Bewusstsein nicht mehr das Qi an, sondern das Qi bewegt sich frei einer eigenen Intelligenz folgend durch den Körper. Der Übende nimmt sich mehr und mehr zurück und überlässt sich ganz der Entspannung und dem Wirken des Qi.

 

 

 

Termin 2: „Biegsam wie ein Bambus“

(Qi Gong in Bewegung: Dynamische Übungen für die Wirbelsäule und den Bewegungsapparat).

 

Jedes Auftreten von Schmerzen in Rücken und Bewegungsapparat kann zunächst als Störung des gleichmäßigen und geschmeidigen Flusses der Lebensenergie Qi verstanden werden. Die chinesische Medizin hat durch die Bewegungsübungen des Qi Gong  und des Tai Ji Quan sehr feine Methoden entwickelt, die eine günstige Haltung in einem ganzheitlichen Sinne für Körper, Geist und Seele erlernbar machen. Besonders die differenzierten Wirbelsäulenbewegungen des Chan Mi Qi Gong führen zu einer äußerst feinen Durchlässigkeit in allen Wirbeln und Gelenken. Therapeutisch lässt sich die Basisübung vor allem auch bei Wirbel-säulenerkrankungen und Bewegungseinschränkungen aller Art erfolgreich einsetzen.

 

Die vorgestellten Methoden stellen keine Gymnastik oder ein Muskeltraining dar und unterscheiden sich daher von allen westlichen Rückenschulen bzw stellen sie eine ideale Ergänzung zu bereits bekannten Methoden dar. 

 

 

Termin 3: „Sich selbst und andere behandeln“

(Selbsttherapie und Grundlagen der chinesischen Medizin).

 

In diesem Seminarabschnitt beschäftigen wir uns aus Sicht des Qi Gong ausführlich mit den Grundlagen der chinesischen Medizin und den ihr eigenen Methoden der Prävention, Gesundheitsfürsorge und ihren Heilungsmöglichkeiten durch Selbstbehandlung. Hierzu zählen Akupressur- und Ernährungskonzepte, Kräuterrezepturen und Lebensstilanpassungen. Alle Körper- und Organsysteme des Menschen werden betrachtet und wichtige Krankheitsmuster besprochen. Auf der Grundlage des traditionellen chinesischen Krankheitsmodells und der bisher gelernten Qi Gong-Methoden werden Selbst- und Fremdbehandlung eingeübt.

 

 

3 Seminartermine mit jeweils 6 Unterrichtsstunden

(nachfolgende wöchentliche online-Betreuung über 8 Wochen)

 

Ausführliches Seminarskript, Hörbuch, Videos

 

 

 

Qi=Lebenskraft

 

 

 

 QiGong  

                                                       Medizinisches Qi Gong

 

 

Ausbildung z. Qigong KursleiterIn gemäß § 20 SGB V

 


Qi Gong fördert als Meditations-, Gesundheits- und Entspannungstraining alle Aspekte des menschlichen Lebens. Es dient sowohl der Prävention als auch der Behandlung von Krankheiten und erfreut sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Es wird zunehmend in Kliniken, Praxen, gesundheitlichen und pädagogischen Einrichtungen wie etwa in Fitnesss- oder Wellnesszentren und auch in Schulen eingesetzt. 

Diese primär als Selbsterfahrung zu bezeichnende Methode vereint moderne medizinische Erkenntnisse mit den mehr als dreitausend Jahre alten chinesischen Traditionen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Qi Gong heißt wörtlich aus dem Chinesischen übersetzt: 'Arbeit mit Qi' oder 'Arbeit am Qi'.
Qi kann als jedem Lebewesen innewohnende Lebensenergie verstanden werden. Durch Bewegungs-, Entspannungs-, Imaginations- und Meditationsübungen, Akupressur- und Massagetechniken  zielt Qigong auf die Pflege, die Anreicherung und eine ausgeglichene Zirkulation der universellen Lebensenergie Qi im Körper ab. So wird eine Harmonisierung 
von Körper, Geist und Seele erreicht. 

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Die Ausbildung richtet sich an all jene, die Qi Gong auf einer tieferen Ebene für sich persönlich erfahren und verstehen möchten. Sie richtet sich besonders an TeilnehmerInnen, welche Qi Gong in eigenen Kursen weitergeben möchten, bzw. innerhalb ihres Berufsfeldes als Ergo-, Physio-, Psycho- oder Sport- und BewegungstherapeutInnen, HeilpraktikerInnen und ÄrztInnen therapeutisch einsetzen möchten. Zudem können alle PädagogenInnen, Sport-und Schullehrkräfte, WellnesstrainerInnen und MitarbeiterIinnen von Senioreneinrichtungen, Kliniken und Rehaeinrichtungen von dieser Ausbildung profitieren. 

Abschluss und Zertifikat

Die Qualifizierung als Qi Gong-KursleiterIn (nach den Richtlinien der Deutschen Qi Gong-Gesellschaft)  beinhaltet   300 Unterrichtsstunden an 19 Wochenenden und einer Abschlussprüfung mit Zertifikat. Sie erfüllt damit die Anforderungen der gesetzlischen Krankenkassen für eine Anerkennung als  Qi Gong-KursleiterIn.


Die Ausbildung im Überblick

1. Qi Gong-Praxis (Übungen)

· Erlernen zahlreicher, in sich geschlossener Basisübungen (5 Wochenenden: Schwerpunkt: Entspannung und Atmung), von längeren Übungsformen aus dem Bereich des bewegten Qi Gong (Donggong) (5 Wochenenden) und Übungen aus dem Übungsspektrum des Stillen Qi Gong (Jinggong) und Spontanen Qi Gong (Buqi) (5 Wochenenden). (Übungsinhalte sind u.a.: Die drei Schätze, Die Kreisläufe des Qi, Chan Mi Gong für die Wirbelsäule, Guolin Qi Gong, Buqi, 18- fache Methode, 8 Brokate, Zhan Zhuang, u.a.) .


2. Qi  Gong-Theorie

· Grundbegriffe des Qi Gong (Daoistische und buddhistische Philosophie) sowie energetische Anatomie und deren Regelkreise (Körper, Atmung, Geist) werden vermittelt, ebenso die Geschichte und die Tradition des Qi Gong (Richtungen, Stile, Systeme).


3. Naturwissenschaftlich-medizinische Grundlagen:  Westliche Anatomie, Physiologie und Pathologie/Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

· Grundlagenwissen zur Lehre von Yin und Yang, den 5 Wandlungsphasen, den Vitalsubstanzen und dem Meridiansystem
· Erfassung grundlegender Zusammenhänge von TCM-Theorie und Qi Gong- Praxis,
ihre Anwendung  in der medizinischen Prävention und Therapie
· Medizinische Anwendungen von Qi Gong zur Eigentherapie und Fremdbehandlung bei akuten und chronischen Gesundheitsstörungen, medizinische Pathologie wichtiger stressinduzierter Krankheitsbilder, Indikationen und Gegenanzeigen, klinische Forschungen zum Qi Gong
· Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen aus dem Bereich der Qi Gong-Behandlung und -Massage sowie der Selbstmassage, Akupressur, Ernährung, Kräutertherapie und Lebenspflege


4. Qi Gong unterrichten

· Allgemeine Theorie und Praxis des Qi Gong-Unterrichts (Gesundheitsförderung und Prävention)
· didaktisch-methodische Kompetenz, Stoff-und Methodenauswahl
· Westliche Bewegungslehre, Anatomie, Physiologie und Pathologie des Menschen
· Erweiterte Möglichkeiten und Grenzen des Qi Gong in der Übungspraxis
· Umgang mit Notfällen, Kenntnisse in Erster Hilfe









 

 

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© Hartwig Lahrmann